Besonderheiten, die wir bieten

 

Vorschulerziehung / Übergang Kindergarten - Schule

Unsere Beobachtungen in diesem Alltag sind eine wichtige Grundlage für die Elterngespräche im Januar / Februar um auch die Eltern beim Übergang in die Schule zu begleiten und einzubinden.

Können Kinder auf vielfältige Erfahrungen und Kompetenzen aus der Kindergartenzeit zurückblicken, wird es ihnen leichter gelingen, mit Stolz, Zuversicht und Gelassenheit dem neuen Lebensabschnitt „Schule“ entgegen zu sehen. So begleiten wir Kinder und Eltern, mit denen wir intensive Beratungsgespräche zur Einführung führen, bei diesem Übergang.

Für uns bedeutet Vorschulerziehung, die Kinder ab ihrem Eintritt in den Kindergarten während der gesamten Kindergartenzeit nicht nur auf die Schule, sondern ganzheitlich auf das Leben mit all seinen Anforderungen vorzubereiten.

Durch die vielen Lern-und Erfahrungsfelder, die wir während des gesamten Tagesablaufes in unserem Haus bieten, ermöglichen wir ihnen, die dazu erforderlichen Fähigkeiten im Spiel zu entwickeln. Sie können sich selbst mit Personen, Dingen und mit Problemen ihrer Umwelt auseinandersetzen und ihre eigenen Erfahrungen machen, d.h. selbst tätig sein und Selbstbildungsprozesse starten. Dadurch werden Grundbausteine zur Vorbereitung auf die Schule und das Leben gelegt.

Beispiele:

  • Neugierde und Experimentierfreude entwickeln durch Werkstatt, Malbereich
  • Feinmotorik schulen durch hauswirtschaftliche Tätigkeiten (z.B. kochen, schneiden), Mal- und Bastelangebote, Werkstatt, etc.
  • Erlerntes verarbeiten mit Bau- und Konstruktionsmaterial, speziellem Spielmaterial, Gesprächen, etc.
  • Bereitschaft, Verantwortung für sich und andere zu übernehmen durch Mitbestimmung im Kindergartenalltag, Freispiel, Funktionsbereiche, Integration, etc.

Die ganzheitliche Förderung im sozialen, emotionalen, kognitiven und motorischen Bereich findet also im Kindergartenalltag statt und nicht mit einem speziellen Förderprogramm wie z.B. in Form von Vorschulblättern.

Bei den regelmäßigen Lern- und Entwicklungsangeboten sind unsere Anforderungen an die „Vorschulkinder“ allerdings höher und wir achten verstärkt auf deren Ausdauer, Selbständigkeit, Sorgfalt, Selbstverantwortung, etc.

Dabei achten wir auf ein anregungsreiches Umfeld, so dass die Kinder vielfältige Erfahrungen und Übungsmöglichkeiten haben.

 

Vorschulprojekt / Kooperation mit der Grundschule

Damit der Übergang zur Schule erleichtert wird, gibt es bei uns jedes Jahr ein gruppenübergreifendes Projekt zum Thema „Ich komme in die Schule“, an dem alle Vorschulkinder des Kindergartens im Rahmen ihrer Fähigkeiten teilnehmen können.

Die Kinder treffen sich einmal wöchentlich, um sich besser kennen zu lernen, Fragen zum Thema Schule zu klären und gemeinsame Aktionen für die letzte Zeit im Kindergarten zu planen (z.B. Einladung einer Lehrerin, Schulbesuch, Vorschulausflug, Übernachtungsfest, Schultüten basteln). Sie können dabei Ihre Ideen und Wünsche einbringen und selbst Entscheidungen treffen.

Zudem finden in diesen Treffen gezielte Angebote statt, die dem Entwicklungsstand eines Vorschulkindes entsprechen und eine neue Herausforderung für die Kinder darstellen (z.B. Namen aus Knete formen, Verschlüsse betätigen, Zahlenpuzzle).

Die Kinder lernen auch Verantwortung zu übernehmen und wachsen so spielerisch und voller Vorfreude in ihre Rolle als Schulkind hinein.

Im Rahmen unseres Projekts führen wir auch Übungen aus dem Würzburger Trainingsprogramm „Hören, Lauschen, Lernen“ zur Vorbereitung auf den Erwerb der Schriftsprache durch.

Inhalt, Verlauf und Ergebnisse des Projekts werden für Eltern an einer Pinnwand in Form von Aushängen, Fotocollagen und Infos dokumentiert.

Die Zusammenarbeit zwischen Kindergarten und Grundschule ist uns während der gesamten Kindergartenzeit sehr wichtig. Mit der Kooperationslehrerin der Grundschule in Kirchdorf stehen wir in regelmäßigem Austausch und planen gemeinsame Aktionen im Rahmen des Vorschulprojektes und der Übergangsbegleitung.


Werkstattprojekt mit Pit

Regelmäßig im Jahr finden die bei den Kindern sehr beliebten Werkstatttage mit Pit in unserem Haus statt.

Dieses Lern- und Bildungsangebot, ganz im Sinne des Bildungs- und Erziehungsplanes, ermöglicht uns die Gemeinde Raubling.  

 

Jedes Kind erhält zu Beginn der Kindergartenzeit durch Pit eine Werkstatteinführung.

 

Die Kinder lernen dabei in freien und angeleiteten Stunden den fachgerechten Umgang mit Werkzeug und Materialien, Ideen der Kinder können unter fachmännischer Unterstützung verwirklicht werden, die Feinmotorik wird geschult, der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt, vorhandene Fähigkeiten werden gestärkt und neue erlangt.

 

Das Projekt umfasst grundsätzlich die Arbeit mit Holz in allen seinen Variationen und wird durch zahlreiche Restmaterialien ergänzt. Es entstehen jahreszeitlich passende Gegenstände (z.B. Kerzenständer, Flugzeuge, Tiere), Phantasiekunstwerke, Naturbauten und vieles mehr. Die praktische Arbeit in der Werkstatt findet parallel zum Alltag der Kindertagesstätte statt und zeichnet sich durch die Einfachheit der Mittel aus. 

 

Schreiner Pit vermittelt den Kindern Hilfe zur Selbsthilfe und bietet zahlreiche Alternativen zur aktiven Bewältigung von Problemen beim Werken. Dies bietet eine wichtige Grundlage für das freie Werken im Alltag in unserer Werkstatt im Haus, welche von den Kindern während der Freispielzeit gern genutzt wird.

 

Neben allen Lernmethoden ist der Spaß am Werken wichtig. Dabei steht nicht das Ergebnis im Vordergrund, sondern der Weg dorthin.